Mit 1053 Teilnehmenden verzeichnete der Glacier 3000 Run in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung und übertraf damit die bisherige Bestmarke von 2019 mit 1003 Teilnehmenden. 67 % der Läuferinnen und Läufer kamen aus der Schweiz, die übrigen aus aller Welt. Gemeinsam stellten sie sich der Herausforderung, von Gstaad bis auf den Gipfel des Glacier 3000 zu laufen. Die Rekordzahl an Teilnehmenden unterstreicht die grosse Beliebtheit des Glacier 3000 Run, der Sportlerinnen und Sportler mit seiner einzigartigen alpinen Kulisse begeistert. «Ein Lauf in dieser Qualität wäre ohne den grossartigen Einsatz unserer mehr als 300 freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön an alle!» – Bernhard Tschannen, CEO von Glacier 3000.
Kenianische Doppelsiege auf der Hauptstrecke
Bei den Männern setzte sich Kariuki Elijah Kamau in 2 Stunden und 22 Min. Durch. Damit verpasste er den von Martin Cox 2008 aufgestellten Streckenrekord nur um zwei Minuten. Mit einem Vorsprung von mehr als 14 Minuten verwies er Vitaly Shafar (UKR), Sieger des Rennens 2023 und 2024, auf Rang zwei. Manuel Hügli (Brislach, BL) wurde Dritter.
Bei den Frauen ging der Sieg ebenfalls nach Kenia: Gloria Chebet gewann in 2 Std. 54 Min. Zweite wurde Martina Strähl (Langenthal, BE), die seit 2016 mit einer Zeit von 2 Std. 32 Min. den Streckenrekord hält. Natalina Neuenschwander (Goldswil, BE) schaffte es nach ihrem dritten Platz im vergangenen Jahr erneut aufs Podest.
Spannendes Rennen beim Vertical Run
Auch die zweite Ausgabe des Vertical Run vom Col du Pillon auf den Glacier 3000 hielt, was sie versprach. Bei den Männern setzte sich der 53-jährige Franzose Jacques Grillet Aubert mit einer starken Zeit von 1 Std. Und 6 Min. durch. Der Freiburger Rémy Dénervaud belegte den zweiten Platz, gefolgt von Andreas Herzig (Oberdorf, SO). Der Vorjahressieger kam mit einem Rückstand von 1 Min. 36 Sek. ins Ziel.
Bei den Frauen ging der Sieg an die Spanierin Charlotte Cotton, die die Strecke in 1 Std. und 25 Min. absolvierte. Edith Zurbrügg (Adelboden, BE) wurde Zweite und Michal Christen (Bern, BE) belegte mit einem Rückstand von 1 Min. 25 Sek. auf die Siegerin den dritten Platz.
Alle Resultate findest du hier.
