Wings for Life World Run 2026: Gemeinsam laufen für einen guten Zweck
Wings for Life World Run (Photo: Fabiano Mancesti)

Wings for Life World Run 2026: Gemeinsam laufen für einen guten Zweck

pd

Am 10. Mai 2026 findet in Zug bereits zum 13. Mal der Wings for Life World Run statt. Bei der grössten Laufveranstaltung der Welt starten alle Teilnehmenden weltweit zur selben Zeit. Es ist unwichtig, ob man Spitzensportler, Hobbyläuferin oder Anfänger ist, denn eine Ziellinie gibt es nicht. 30 Minuten nach dem Start setzt sich der Catcher Car in Bewegung und überholt die Läuferinnen & Läufer und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer nach und nach. Wird man eingeholt, ist der Lauf vorbei. Alle Startgelder und Spenden fliessen zu 100% in die Rückenmarksforschung und helfen dabei, Querschnittslähmung zu heilen.

Der Wings for Life World Run ist die grösste Laufveranstaltung der Welt und findet am 10. Mai 2026 bereits zum 13. Mal in Zug statt. Die letzten zwei Austragungen waren jeweils ausverkauft. Es lohnt sich also, sich frühzeitig den Startplatz zu sichern. Die Anmeldung ist ab sofort offen. Wer nicht in Zug dabei sein kann, kann auch ganz einfach von überall in der Schweiz und der Welt via App teilnehmen. Im 2025 waren weltweit insgesamt 310’724 Personen aus 191 Nationen in 170 Ländern registriert, was einen neuen Rekord darstellte. Schweizweit wurden über 11'000 Teilnehmende gezählt, darunter diverse Schweizer Sportgrössen wie Marco Odermatt, Franjo von Allmen, Simon Ehammer, Heinz Frei und Daniela Ryf. Bei dieser Ausgabe vom Wings for Life World Run konnten 8.6 Millionen Euro für die Forschung von Rückenmarksverletzungen gesammelt werden.

Einzigartiges Laufformat 
Bei diesem einzigartigen Format ist so ziemlich alles anders, als man es von anderen Läufen kennt. Denn im Vordergrund steht nicht die persönliche Bestzeit, sondern der gute Zweck: Für all jene zu laufen oder rollen, die es selber nicht können. Sämtliche Läuferinnen und Läufer sowie Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer starten auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit (13.00 Uhr MEZ und somit auch in Zug) und werden von einer beweglichen Ziellinie, dem Catcher Car, gejagt. Dieser nimmt 30 Minuten nach dem Start die Verfolgung auf und überholt die Teilnehmenden nach und nach. Wird man eingeholt, ist der Lauf vorbei. Wer weltweit als Letzte oder Letzter vom Catcher Car überholt wird, darf sich globale Siegerin oder globaler Sieger nennen.

Die Stiftung
Wings for Life ist eine im 2004 von Heinz Kinigadner in Salzburg gegründete, gemeinnützige und staatlich anerkannte Stiftung für Rückenmarksforschung. Das grosse Ziel der Stiftung: eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden. Dazu fördert Wings for Life mit Hilfe von Start- und Spendengelder weltweit aussichtsreiche Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung des verletzten Rückenmark, davon auch zehn Projekte in der Schweiz.