Lauftechnik, Trainingsprogramme & Praxistipps

Eine gute Lauftechnik, ein sinnvoll aufgebautes Training und praktische Tipps sind entscheidend, um leichter, effizienter und verletzungsfrei zu laufen.
Hier findest du alles, was du für eine technisch saubere und gut strukturierte Laufpraxis brauchst.

Verschiedene Trainingsformen

10 Wochen Trainingpläne

Trailrunning Tipps

Merkpunkte
- Blick voraus richten
- Arme für Balance einsetzen
- Angepasste, kurze Schrittlänge
- Landung auf Mittel- und Vorfuss
- Oberkörper möglichst stabil halten
- Körper in leichter Vorlage halten
Merkpunkte
- Blick voraus richten
-Arme im Takt mitschwingen
- Oberkörper leicht nach vorne und stabil halten
- Schritte dem Gelände anpassen
- Zum Gehen wechseln, wenn das Gelände zu steil wird.
Merkpunkte
- Blick voraus richten
- Stöcke im Takt einsetzen
- Stöcke diagonal zu Beinen einsetzen
- Gleichmässigen Rhythmus halten
- Abstosskraft aus den Stöcken nutzen
- Doppelstockeinsatz in sehr steilem Gelände
Merkpunkte
- Blick voraus richten
- Angepasste, kurze Schrittlänge
- Landung auf Mittel- und Vorfuss
- Oberkörper möglichst stabil halten
- Körper in leichter Vorlage halten
- Stöcke zum Abfedern und Stabilisieren nutzen
- Stöcke im oberen Bereich des Griffs halten
- Aus Sicherheitsgründen nicht in die Handschlaufen einfädeln
Für Treppenläufe und Treppensprünge ist es wichtig, dass die Muskeln aufgewärmt und die Konzentration der Sportler gross ist. Idealerweise werden deshalb diese Übungen direkt nach dem Aufwärmen und vor einer allfälligen Ausdauereinheit eingebaut.

Lauftipps von Louis Heyer

#01 – Übersicht
#02 – Leistungscheck
#03 – Material
#04 - Start Training
#05 - 10 to 5 weeks befor
#06 - Last trainings
#07 - D day
#08 - After the race

Lauf-ABC

Um den Körper auf einen schnellen und gleichzeitig korrekten Bewegungsablauf vorzubereiten, sind beim Lauf-ABC folgende Punkte zu beachten:

  • Der Technik-Teil in einem Lauftraining dauert 10–20 Minuten.
  • Auf einer Distanz von 20 – 30 Metern die Übung ausführen, danach marschierend oder ganz locker rennend zum Ausgangspunkt zurückkehren. Übung 2–3 mal wiederholen.
  • Mit einfachen Übungen beginnen. Schwierige Übungen langsam (ggf. sogar an Ort stehend oder marschierend) aufbauen und Durchführungstempo langsam steigern.
  • Nicht zu viele Übungen auf einmal einbauen, aber dieselbe Übung mehrmals wiederholen.
  • Laufschulübungen sind meistens Teil des Aufwärmens, denn das Erlernen von neuen Bewegungen und die korrekte Ausführung funktionieren in ausgeruhtem Zustand am besten.
  • Laufschulübungen können gelegentlich auch am Ende einer Trainingseinheit eingebaut werden. So kann der Läufer/die Läuferin lernen, auch in ermüdetem Zustand eine saubere Lauftechnik anzuwenden.
  • Für Bein- oder Fusskräftigung/Stabilisierung können die Übungen auch rückwärts und seitwärts gemacht werden.

Die Übungen

Worauf achten beim Laufen?

Welche Laufstile gibt es?

Das Vorfusslaufen wird als aktiver Laufstil bezeichnet. Der Fussaufsatz erfolgt in supinierter Stellung über die Kleinzehe. Wie beim ursprünglich natürlichen Barfusslaufen, werden so die körpereigenen Dämpfungs- und Federungsmechanismen unserer Muskulatur, Sehnen und Gelenke «aktiv» eingesetzt. Dadurch werden die auftretenden Kräfte, welche das zwei- bis dreifache des Körpergewichts betragen können, wirkungsvoll abgefangen. Das Vorfusslaufen beansprucht sehr stark die Wadenmuskulatur, was bei Ungeübten aufgrund der ausgeprägten exzentrischen Dämpfungsweise zu starkem Muskelkater führen kann. Reines Vorfusslaufen wird lediglich im Sprint und bei kurzen Mittelstreckenläufen verwendet.
Der Mittelfusslaufstil ist eine Mischform zwischen Vorfusslauf und Fersenlauf. Beim Mittelfusslauf wird der Fuss mit dem Gewicht auf dem Fussballen aufgesetzt. Die Ferse ist bei der Landung entlastet. Im Gegensatz zum Vorfusslauf kann der Mittelfusslauf auch über längere Distanzen angewendet werden.
Das Fersenlaufen wird als passiver Laufstil bezeichnet, da die Läufer/-innen passiv über die Ferse auftreten. Das Auftreten mit der Ferse hat eine stärkere Ausbreitung der Stosskraft durch Knochen und Gelenke in den Körper zur Folge. Diese kann im Fersenlauf wie folgt reduziert werden:
- Fliessender Übergang von der Landephase in die Standphase (kein Stechschritt)
- Verwendung von stärker gedämpften Schuhen.